Projekt 52: KW12 – Patchwork

“Oh no!”, das war der erste Gedanke der mir durch den Kopf schoss, als ich das Thema der Woche anklickte. Patchwork. Dabei musste ich sofort an diese bunten Patchworkbettdecken denken. Sowas habe ich weder in 1:1 noch in 1:6.

Also gab ich den Begriff erst mal bei Wikipedia ein, vielleicht konnte das ja den Blick etwas erweitern.
Dort stand u. a. folgendes:
Patchwork (wörtlich: „Flickwerk“) ist eine Technik der Textilgestaltung, bei der kleine oder größere Stücke aus Filz, Leder, Pelz, Gewebe aus Seide, Leinen, Baumwolle u.a. zu einer größeren Fläche zusammengenäht werden. [...] In Europa, wohin Patchwork mit den Kreuzrittern gelangte, stand die Resteverwertung im Vordergrund.

Also interpretiere ich Patchwork mal ganz großzügig als Resteverwertung, um mir das Thema noch irgendwie zurechtzubiegen.
Denn Resteverwertung hab ich im Programm. Ich bastelte so manches aus Haushalts-Plastik-Müll. Ein aktuelles Beispiel dafür ist die Pumpe in dem Factory Set. Vielleicht könnt ihr ja, hier und da erkennen, was es ursprünglich war. Das Bild hat auch einen kleinen autobiografischen Bezug, denn in meiner Jugend machte ich eine Ausbildung zum Betriebsschlosser.

pumpe

hier noch ein Archivbeispiel. die Filmkamera wurde auch aus Plastikabfällen zusammengeklebt.

kamera

Klickt auf die Bilder für weitere Fotos.


8 Responses to “Projekt 52: KW12 – Patchwork”

  • Eileen Says:

    Ahhhh, auch eine gute Idee. Aber was ist das Teil…?!

  • Nevi Says:

    Sehr pfiffig, der Herr! War das ursprünglich vielleicht mal ein Flaschenkorken? LG Nevi

  • mick Says:

    @Eileen
    Ach das kann alles mögliche sein. Eine Zentrifuge, eine Pumpe oder ein großer Flux Compensator. Oder nur ein Tonf (Teil ohne nennenswerte Funktion) Wenn man durch eine Fabrik läuft, sieht man ja eine Menge Kram, von dem man nicht weiß, wozu der gut ist.

    @Nevi
    Flaschenkorken sind nicht dabei, aber u. a. Nutella und Erdnußbutterdeckel, die Kappe von einem Deoroller, sowie Schraubverschlüße von Milchtüten und Underberg

  • July Says:

    Toll was man aus einigen Deckeln so machen kann ;)
    Dieses große Fragezeichen zu dem Thema habe ich immer noch,… mal sehen was daraus wird.

    Deine Interpretation gefällt mir sehr gut.

  • Raine Says:

    Du warst wesentlich kreativer bei der Interpretation des Themas.
    Toll, was man alles aus “Resten” zusammenbekommt. :-)

  • Raven Says:

    Am besten finde ich bei der Kamera die Zutat: “Green stuff”. :mrgreen:

  • Mick Says:

    Das heißt wirklich so, auch wenn man dabei an Popel denken muss.

  • Raven Says:

    Mick, wahrscheinlich haben die Macher von dem Green Stuff an nix anderes dabei gedacht?! ;-)